Kaum ein Ort in Deutschland ist geeigneter für Kunst-Projektionen als das Rheintal zwischen Koblenz und Rüdesheim. Die Nacht ist stockdunkel und sternenklar wie nirgends sonst. Ideale Bedingungen für Medienkunst, Schattentheater und Projektionen. Schlösser, Burgen, Gewölbekeller, ungenutzte Gebäude und Ruinen schaffen ein romantisches Ambiente, das viel erzählt über das Auf und Ab in Deutschlands Geschichte. Am Wochenende rund um den Tag der Deutschen Einheit wollen wir eine rheinpartie machen und in eine verwunschene Landschaft im Herzen Europas hineinschauen und eintauchen. Seien Sie mit von der Partie...
No other landscape in Germany is more suitable for art projections than the Rhine Valley between Koblenz and Ruedesheim. The night is pitch-dark and starry as nowhere more. Ideal conditions on media art, shadow theatre and projections. Palaces, castles, cellars, unused buildings and ruins create a romantic ambience, that tells a lot about the tops and downs in german history. On the week-end around the Day of the German Unit we want to do rheinpartie and look on an execrated scenery in the heart of Europe. Be invited to this excursion...
Für Donnerstag, den 24. März ab 18.00 Uhr lädt die Vorbereitungsgruppe des Luminale-Projektes der FH Mainz zu Preview & Swarm-Workshop ein. Es wird der Abschluss der Vorbereitungsarbeiten für die in Frankfurt geplante Installation gefeiert. In einer alten Industriehalle ‘Alte Waggonfabrik’ Gebäude 6309 in Mainz-Mombach fand der Probeaufbau dieser raumgreifenden Installation statt. Mehr>
Zur rheinpartie haben sie Medien-Installationen auf dem ehemaligen Asbach-Gelände in Rüdesheim gezeigt. Zur Luminale 2010 werden die Künstler vom Institut für Mediengestaltung FH Mainz den Hauptbahnhof der Landeshauptstadt inszenieren. „biotopic“ ist eine Projektion, die den Bahnhof mittels aus der Natur entlehnten Formenspielen in einen künstlichen Dschungel verwandelt und den urbanen Raum in eine Atmosphäre der Verwilderung taucht. Mehr>
Zu den Höhepunkten der rheinpartie gehörte die Installation auf der Klosterruine in Oberwesel (Stiftung Hütte). Philipp Geist hat sie geschaffen. Nach der Visite am Rhein ist Philipp nach Thailand aufgebrochen und hat eine Inszenierung für das thailändische Königshaus realisiert, die im Dezember von mehreren Millionen (!) Besuchern bestaunt wurde. Auf www.luminapolis.com findet sich ein ausführlicher Bericht. Jetzt arbeitet er im Rahmen der Luminale 2010, die vor zwei Jahren bis ins Tal der Loreley reichte, an einer Licht+Sound-Installation für den Saurier-Saal des Senckenberg Naturmuseums. Man darf gespannt sein. Vom 11. bis 16. April lohnt sich der Besuch der Luminale-Nächte. rheinpartie-Fans werden dort erleben, welches Potenzial die Projektionskünste haben. Philipp Geist ist eines der besten Beispiele dafür. Mehr>
Gestern hat uns Thorsten Bauer von Urbanscreen das Video des Hilchenhaus-Projektes geschickt, das wir den rheinpartie-Fans nicht vorenthalten wollen. Vielen der rund 30.000 Gäste, die die rheinpartie im Oktober 2009 miterlebt haben, sind die Eindrücke einer verwandelten Kulturlandschaft nachhaltig in Erinnerung geblieben.
Die in Hong Kong erscheinende ‘Perspektive’ berichtet auf vier Seiten ausführlich über Konzept und Hintergründe der rheinpartie. Die Überschrift: “Illuminating history”. Chefredakteurin Annie Gotterson hatte ein ausführliches Interview mit Helmut M. Bien, dem Kurator der rheinpartie, geführt. Ihr Fazit: “There is no doubt that the festival has turned heads around the globe and revealed the potential this fledgling art form has to truly capitivate and connect its audience.” Das Magazin lesen die Opinionleader für die Bereiche Architektur und Design in China und dem gesamten pazifischen Raum. Es erscheint english/chinesisch. Mehr>
Das Medien-Echo war gewaltig von der ‘Bild’ bis zur ‘Zeit’. Selbst bis nach Japan und Australien hat es Reaktionen gegeben. Mehrere Fernseh-Team haben die rheinpartie begleitet. Noch sind nicht alle Beiträge ausgestrahlt und nicht alle Magazin-Beiträge veröffentlicht. “So haben Sie den Rhein noch nie gesehen”, titelte der Kölner Express und die Besucher der rheinpartie bestätigten es.
Mit dem Festival der Projektionen hat Deutschlands traditionsreichste Tourismusregion ein originelles Thema und ein Erlebnis für alle Sinne im nationalen Festival-Kalender platziert. Der Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober ist als Termin ideal geeignet, um die Geschichte dieser Landschaft mit neuesten Medien zu inszenieren und neue Zielgruppen für den Rhein zu interessieren. Read more...
Ausschnitte aus der Multimedia-Show von Skertzò (Paris) auf Burg Rheinfels. Oliver Blum hat die Aufbau-Arbeiten mit der Kamera dokumentiert und einige Impressionen festgehalten. Allein diese Projektionen hoch über St. Goar haben Tausende von Besuchern fasziniert. Viele von ihnen waren zum ersten Mal im UNESCO Welterbe Tal der Loreley, um an der ‘rheinpartie – auf zu neuen ufern’ teilzunehmen. Mehr zu Skertzò>
Heinz-Jörg Wurzbacher (copyright) hat uns diese Aufnahme der Marksburg geschickt, die er auf der Fotografie-Plattform fotocommunity veröffentlicht hat. Weitere Aufnahmen zeigen die Skertzò-Inszenierung der Rheinfels. In den kommenden Tagen werden weitere Photographen ihre Bilder veröffentlichen. Wir sind gespannt. Mehr>